Samstag, 19. September 2015

"Schmerz verlangt gespürt zu werden."

So ist also das Gefühl wenn man erstickt.
Der quälende Husten und der Schmerz im Rücken.
Es drückt einen die Luft zum Atmen ab.
Es ist, als würdest du den letzten Rest Sauerstoff entzogen bekommen.
In der Lunge breitet sich stechender Schmerz aus, der dich versucht zu lähmen.
Dieser Schmerz frisst einen von innen auf, während man immer wieder vergebens nach Luft schnappt.
Man möchte nur, dass es aufhört weh zu tun.
Bis man realisiert, dass es sinnlos ist, sich noch weiter dagegen zu währen.
Doch irgendwann stabilisiert sich der Puls und die Lunge nimmt den Sauerstoff wieder auf.
Wenigstens geht es in echt besser aus, als in meinen Träumen.
Auch, wenn ich täglich zu ersticken drohe.
Woran denkt man, in solchen Momenten?
Woran sollte man in solchen Momenten denken?
Vielleicht wollen wir uns, an all die schönen Dinge zurück erinnern, an die Menschen, die uns zum Lachen gebracht haben oder an die Lieder die wir am liebsten gehört haben.
Aber eigentlich denken wir in diesem Moment, nur an den Schmerz und an den Versuch zu atmen.
Immer und immer wieder.
Ich glaube nicht, dass viele Menschen das verstehen, wenn ihnen die Luft zum Atmen genommen wird.
Es ist ein Kampf.
Schwer es auch nur im geringsten in Worte fassen zu können...
Man holt Luft, atmet, aber es ist, als würde man nie genug bekommen.
Vergleichbar mit ertrinken..., wenn sich die Luft durch Wasser ersetzt.


Mittwoch, 16. September 2015

Jetzt willst du dich mit mir treffen, willst wissen wie's mir geht.
Tut mir leid, mir geht es bestens, kommt jetzt etwas spät.

Sonntag, 13. September 2015

"Sometimes I just wish I could take a break from being myself."

Es ist einfacher jemanden wegzustoßen, bevor man selbst weggestoßen wird.
Wie erklärt man jemandem, was man tief in seiner Seele fühlt, was die Gründe für unsere Tränen sind, für den Schmerz in unserer Brust?
Wie erklärt man jemandem, dass wir Tage haben, an dem wir alle Gefühlsregelungen auf einmal spüren und Tage, an denen wir nichts außer Leere fühlen?
Wie erklärt man jemandem, dass wir so gern in den Arm genommen werden wollen und gleichzeitig Abstand brauchen?
Wie erklärt man jemandem, dass man so tief aus dem Herzen lacht und wenn dieser Moment vergeht, eine so schreckliche Empfindung in sich wahrnimmt, die einem vor Augen führt, dass man noch lange nicht glücklich ist?
Wie erklärt man jemandem, dass die Gefühle, die wir in uns verspüren uns in der Mitte entzwei teilen?
Uns zu einen oder zu dem anderen Menschen machen?
Wie klären wir das?
Es ist wichtig jemanden bedingungslos zu unterstützen, selbst wenn dieser jemand nicht ganz ehrlich zu dir war.
Jeder braucht Inspiration im Leben.
Jemanden, der die Messlatte hochlegt.
Jemanden, der seine eigenen Bedürfnisse hinten anstellt.
Und es nicht wieder bereut.
Jemand, der immer von dir erwartet das Richtige zu tun... Und dann vergibt wenn du es mal nicht tust.
Ich bin so müde.
Müde davon, immer das Richtige tun zu wollen und tun zu müssen.
Müde davon, jedermanns Erwartungen gerecht zu werden...
Als wären meine eigenen Erwartungen an mich nicht schon hoch genug.
Ich bin müde davon, nie gut genug zu sein, egal wieviel ich gebe.
Müde davon, selbst im Schlaf keine Erholung zu finden.
Müde davon, jeden Tag aufzustehen, zu leben und zu lächeln.