Mittwoch, 3. Februar 2016

Sonntag, 24. Januar 2016

"Die Menschen, die du liebst, brechen dein gottverdammtes Herz."

Wir denken, dass uns die Menschen die wir am meisten lieben nicht verletzen.
Und dann fällt uns auf, dass wir uns geirrt haben.
Die Menschen die wir am meisten lieben verletzen und enttäuschen uns am stärksten.
Bei allen anderen, wäre es uns gleichgültig.
Anfangs fühlt es sich an, als würden wir auf offener See treiben, bis schlussendlich alle Gefühle in uns hereinbrechen.
Menschen konfrontieren sich nun mal nicht gerne mit der Wahrheit, wenn sie unerträglich ist.
Menschen geben auch nur ungern zu, dass sie falsch lagen.
Und aus diesen Gründen unternehmen die meisten Menschen nichts, selbst wenn sie irgendwann die unbequeme Wahrheit erkannt haben.
Wir stellen uns die Frage, machen wir jetzt einfach so weiter oder geben wir alles auf?
Manchmal nehmen wir anderen die Entscheidungen ab, weil es das Beste oder das Richtige ist...
...und manchmal wünschten wir uns, irgendwer würde uns die Entscheidungen abnehmen.
Aber wenn es danach geht, wünschte ich mir auch, dass jemand all die Dinge tut für die man unfähig ist.
Ständig sagen sie einem, wenn du etwas wirklich willst oder wenn du dich nur richtig anstrengst schaffst du das auch!
Vielleicht sind wir aber auch einfach nicht für alles gemacht!
Wir denken, dass wir für bestimmte Dinge noch genug Zeit haben und dann ist es einfach zu spät.
Es fängt mit Hausaufgaben und Ausarbeitungen an, die wir erst kurz vor dem Abgabedatum machen. Einfach weil wir sie immer aufgeschoben haben.
Wir nahmen uns vor, Briefe zu schreiben, alte Freunde zu treffen und uns selbst zu verwirklichen...
Jedoch müssen wir einsehen, dass wir irgendwann zu lang gewartet haben.
Das wir die Zeit dir wir hatten, nicht genutzt haben.

Sonntag, 3. Januar 2016

"Lebst du noch oder stirbst du schon?"

So viele Jahre erbärmlicher Optimismus brennen gut.
Es fühlt sich an als würde mich jemand mit einem Löffel skalpieren und in meinem Kopf rumgraben.
Mir ist schwindlig und schlecht zu gleich während die Welt mich erdrückt.
Diese Worte klingen plötzlich furchtbar laut und nehmen den ganzen Platz in meinem Kopf ein.
Ich fühle mich seltsam unantastbar. Ich spüre, wie ich mein inneres Fenster dichtmache, eins, das Temperaturen und Gefühle reguliert.
Fühle mich starr wie ein Blatt im Winter.
Man denkt, nichts kommt mehr an einen ran und dann passiert es.
Erneut wird man zu Boden gerissen und alles, was einem die Luft zum atmen gegeben hat, erstickt einen nun.
2016 beginnt also mit einer Dummheit...
Eine Dummheit, mit der wir alles aufs Spiel gesetzt haben!

Wir haben das Vertrauen unserer Familie in uns und unsere Beziehung aufs Spiel gesetzt...
Und ich bin der Grund für diese Dummheit!
Nach all den Jahren schmerzt es immer noch so sehr wie am ersten Tag.
Ich hatte gedacht, dass ich es überwunden habe, dass ich darüber hinweg gekommen wäre....

Doch nun schaue ich in den Spiegel und sehe wie zerlöchert ich von meiner Wut und meinem Hass bin.
Es ist meine Schuld, dass es dazu kam. Meine Schuld, dass du das getan hast.
Ich Idiot hätte an die Konsequenzen denken sollen und dir sagen müssen wie falsch das alles ist.
Aber in diesem Moment, ging es mir nur darum, meine Frustration darüber hinaus zu lassen und meine innere Leere zu füllen.

Gott, wie egoistisch von mir.
Entschuldigungen machen es nicht besser und können nichts ungeschehen machen...
Doch verstehen sie uns? Auch wenn es nur ein kleines bisschen sein mag?
Warum verstehen sie unsere Ängste nicht?
Was tun wir nicht alles aus Liebe für Dummheiten?
Wir haben daraus gelernt, wir haben verstanden, wie schnell wir alles zerstören können.
Nun ist das alles geschehen und wir können nicht einfach zurück spulen und wieder von vorne beginnen um alles richtig zu machen.
Wir können jetzt nur noch versuchen, dass Beste aus der Situation zu machen!
Versuchen, irgendwie das Vertrauen was verloren ging zurück zu gewinnen.

...dann sag, was hab ich euch getan, das ihr mich hasst,
doch ihr bleibt stumm, unter den Masken die ihr tragt,

habt ihr vergessen, wer ihr wart.

Sonntag, 4. Oktober 2015

"Trotz all dem Krach, allen Anlass zu fliehen, würd' ich lieber mit dir streiten, als wen anders zu lieben."

Ich weiß nicht was der Sinn des Lebens ist.
Ich weiß nicht was der Sinn und der Grund ist jeden Tag aufzustehen.
Ich weiß nicht für was es sich lohnt stark zu sein, um im nächsten Moment wieder am Boden zu liegen.
Du warst und bist der Sinn für alles.
Dich nicht da zu haben ist, als würde etwas wichtiges im Leben fehlen.
Manchmal wünschte ich, ich wäre nicht so nah am Wasser gebaut.
Ich wünschte ich wäre ein Wüste, in der Wasser tief verborgen ist.
Wir wünschen uns, dass wir unsere Gefühle verstecken könnten, dass sie nicht da wären.
Aber uns leer zu fühlen, ist noch viel schlimmer.
Tatsache ist, dass der Versuch etwas nicht so nah an sich ran zu lassen, einen genauso sehr zerstören kann, wie es zu tun.
Wir sind die Schmerzen gewohnt, also woher sollen wir wissen, ob es besser geworden ist?
An manchen Dingen halten wir uns krampfhaft fest, um nicht das letzte zu verlieren was uns hält.
Uns selbst verlieren wir mit jedem dunklen Tag ein bisschen mehr.
Einige Menschen gehen verloren in unserem Leben, vielleicht weil sie nicht die richtigen waren sondern nur welche, mit denen man sich eine zeitlang gut gefühlt hat.
Andere dagegen, gehen verloren, weil alles andere wichtiger scheint, man sich auseinander lebt und verändert.
Ich kann nicht sagen, dass ich weiß wer ich bin, nur weiß ich auch nicht mehr wer ich mal war.
Du bist das einzige was mich hält, was mich auffängt.
Aber ich bin mir nicht mal mehr sicher, ob ich aufgefangen werden will...?!
Hab ich dich, hab ich alles.
Kein Mensch ist mir lieber.
Die Angst dich zu verlieren, so wie all die anderen die mir so viel bedeutet haben, ist unendlich groß.
Reißen wir uns gegenseitig raus oder reiten wir uns rein?
Hältst du mich lang genug aus, bin ich bald wieder allein?
Wieso tut es so weh (am Ende zu sein)?