Donnerstag, 26. Februar 2015

"So etwas nennt man Kollateralschaden - Wir sind ein Kollateralschaden!"

Erst wenn man etwas beendet hat, wird einem klar, wie schwer es ist neu anzufangen. Also zwingt man sich dazu es nicht mehr zu wollen, aber es ist immer da und verschwindet nicht, solange man nicht damit abschließt.
Ist es schlimmer ersetzt zu werden oder ist es schlimmer ein Ersatz zu sein?
Die Antwort auf diese Frage zu finden, könnte nicht schwer genug sein.
Doch du bist mehr für mich und wenn du mal ehrlich bist, war ich mal mehr für dich. 
Du weißt doch wie es ist, Schmerz vergeht nicht, wenn man ihn leugnet!
Es gibt Verluste, die wir bis heute nicht verkraftet haben...
Manche Verluste haben uns stärker gemacht und andere einfach nur verletzbarer.
Man vergisst Dinge nicht, zumindest nicht ganz, man lebt nur weiter.
Wir sind gescheitert.
Ich konnte noch nie wirklich gut mit Versagen umgehen.
Aber das hier nicht auf die Reihe bekommen zu haben ist zerstörend - es macht mich selbstzerstörerisch. 
Menschen sind nicht grausam, sie wollen das Beste, aber verlieren sich oft im bösen.
Irgendetwas zwingt sie in die Knie, bis sie den Verstand verlieren.
Manchmal ist das Böse, der Selbsthass den wir empfinden.
Er entsteht durch Enttäuschungen und dem Gefühl, dass egal wie gut wir sind, wie gut wir sein wollen, es nie ganz ausreichen wird.
Ab und zu beenden wir Sachen, die wir eigentlich nie verlieren wollten.
Der Unterschied ist, dass die Grenze zwischen dem was uns Schmerzen zu fügt und dem was uns am Leben erhält viel schmaler ist, als man vermuten würde.
Ich habe irgendwann heraus gefunden, dass die beste Methode, wie man Leute dazu bringt, einen zu mögen, ist, sie nicht all zu sehr zurück zu mögen.
Vielleicht ist dies, aber auch nur einfach die beste Methode um sich selbst zu schützen.



Samstag, 21. Februar 2015

Donnerstag, 19. Februar 2015

"Unter all den Masken die ihr tragt, habt ihr vergessen wer ihr wart."

Es ist paradox einen Menschen mit Maske zu fragen wer er ist.
Stellen wir uns vor, wir wären in einem Raum eingesperrt und an den Wänden stehen alle Lügen, die wir je erzählt haben.
Ich glaube wir würden verrückt werden.
Ja, vielleicht ist es dumm zu hoffen. Aber ohne Hoffnung wären wir verloren.
Am Ende unseres Lebens werden wir alle feststellen, dass wir uns zu wenig getraut haben.
Ich denke du hast dir etwas vorgemacht, du hast vorgetäuscht mich zu wollen, weil du einsam warst.
Und das du jetzt auf keine meiner Fragen eine Antwort weißt, zerstört mich ein kleines bisschen mehr.
Warum können wir nicht ehrlich sein?
Warum kannst du mir nicht sagen, was dein gottverdammtes Problem ist?
Warum lässt du alle Fragen offen?
Was genau bedeute ich dir?
Ich kann nicht ewig so weiter machen, verzeih mir.
Aber was soll ich noch tun, wenn du nicht weißt, was du denn eigentlich willst?
Irgendwann hat man keine Lust mehr, Leuten nachzulaufen, die sowieso nicht wissen was sie wollen.
Ich hatte Angst dich zu verlieren. Ohne zu bemerken, dass ich dich schon längst  verloren habe.
Doch du fehlst mir einfach mehr, als ich momentan verkrafte.
In unseren Träumen hatten wir früher Angst ertränkt zu werden, aber jeden Tag ertränken wir uns ein bisschen mehr.
Manchmal merken wir erst wie sehr uns etwas fehlt, wenn wir anfangen wieder daran zu denken.
Wir können nicht erwarten, dass von jetzt auf gleich alles wieder gut ist. Auch wenn wir das wollen.
Und dann frage ich mich, auf was warte ich eigentlich?

Mittwoch, 18. Februar 2015

Dienstag, 17. Februar 2015

"Man ertrinkt nicht, weil man unter Wasser taucht, sonder weil man unter Wasser bleibt."

Doch hinter der harten Fassade steckt ein blutendes Herz und hinter den ozeanblauen Augen nachdenklicher Schmerz.
Vielleicht würden wir es später bereuen, wenn wir uns nicht sagen was für einander empfinden...
Meine Sehnsucht nach dir nimmt mir die Luft zum Atmen. Bitte sag mir, werde ich auf deine Rückkehr vergebens warten? 
An manchen Tagen würd ich sterben für dich, doch an anderen beerdigst du mich.
Aber wir wissen alle, es ist okay, denn nichts tut für immer weh.
Zumindest kann man es sich so gut einreden.
Ich will nichts weiter, als wissen wo wir stehen.
Bitte sag mir ist es besser zu gehen?
Sag mir obs das alles hier noch es bringt!
Das bist du mir schuldig.
Ich denke an "früher" und was mir davon geblieben ist. Versuch mich daran zu erinnern ob es Freundschaft oder Liebe ist...
Ich sehe, dass du online bist und ich würde nichts lieber tun, als dir eine Nachricht zu schicken.
Aber ich kann dir nicht länger hinterher rennen und ganz ehrlich, würdest du mit mir reden wollen, würdest du mich selbst anschreiben... 
So einfach und schmerzhaft ist es. - Manches endet eben traurig.
So etwas brauch ich nicht, so etwas muss ich mir nicht geben.
Und ich sagte dir "ich vertraue dir, lass mich das nicht bereuen" und ich bereute es.
Regel Nummer 16 lautet, wenn jemand denkt, er hat die Oberhand, brich sie ihm!
Aber was kommt nach dem Ende? 
Wenn das Beste immer zum Schluss kommt, ist es doch okay am Ende zu sein.
Es ist doch immer so. Du lässt Menschen an dich ran und sie zerstören dich.
Und vielleicht soll es einfach nicht sein. Und vielleicht ist damit Schmerz gemeint.
Wie hoch ist schon die Chance, dass alles wieder gut wird?

Mittwoch, 11. Februar 2015

"Sehnsucht ist die Sucht dich zu sehen."

Es ist erstaunlich, dass man sich für immer an die Dinge erinnert, die man am liebsten vergessen würde, während anderes, was man unbedingt im Gedächtnis behalten möchte, davonrieselt wie Sand im Sturm.
Es heißt, dass erste was man vergisst ist die Stimme und auch wenn es erst ein paar Tage her ist kommt es mir vor als würde ich mich immer weniger an den Klang deiner Stimme erinnern.
Mir fehlt es zu wissen das du da bist.
Diese einfachen Dinge, was du machst, was du denkst, worauf du hoffst, alles fehlt mir, es fehlt mir zu wissen wie du über alles denkst.
Ich kann mich nicht für Momente schämen, die jeder lieben würde, wenn er könnte.
Und wir stehen uns manchmal selber im Weg. Vielleicht wäre ein Umweg ein Ausweg.
Aber sind alle Auswege den Umweg wert?
Ich meine, sind wir bereit Dinge in Kauf zu nehmen bei denen wir letzten Endes auf der Strecke bleiben...?
Keinen Kontakt mit dir zu haben lässt mich auf der Strecke bleiben.
Es lässt mich wieder vollkommen in Selbstzweifel versinken.
Ich hatte gehofft, dieses eine mal kein Recht zu haben.
Man kann sich einfach nie sicher sein, so ist es und so wird es immer bleiben.
Vielleicht warst du für einen kurzen Moment meine Ausgeglichenheit.
Und oh mein Gott, ich vermisse sie, diese Ausgeglichenheit.
- aber noch mehr, vermisse ich dich!
Ich wünschte, du würdest mir die Chance geben für dich da zu sein.

Dienstag, 10. Februar 2015

Montag, 9. Februar 2015

"Manchmal muss man halt das nehmen was kommt, anstatt auf das zu warten was nie kommen wird."

Wenn man das Gefühl hat, dass die Welt nur noch aus einer Person besteht, wie kann man sie gehen lassen?
Wie kommt man über einen Menschen hinweg, den man nie vergessen wird?
Du willst wissen, wie ich mich fühle?
Ich will wissen, wie ich mich fülle.
Diese Leere in mir ist absolute Stille...
Erst in der Flut wird einem bewusst, dass uns ein Anker fehlt.
Wie kann man behaupten, dass wenn es so weh tut, dass man keine Luft mehr bekommt, lernt zu überleben?
Manchmal gehen wir mehr und mehr kaputt und nehmen es einfach so hin.
Deine Antwort darauf hat mich mehr als nur ein bisschen verletzt, aber ich gebe dir deine Zeit die du brauchst, was anderes bleibt mir nicht übrig.
Schon komisch, wir versuchen sämtliche Menschen die uns vermutlich verletzen oder enttäuschen könnten von uns fern zu halten..
Und dann kommt irgendwer, schleicht sich einfach so in unser Herz und reißt jede Schutzmauer die wir um uns aufgebaut haben, jeden Vorsatz einfach mit sich.
Im einen Moment jedoch, ist alles wie immer und im anderen verlieren wir uns wieder. Vielleicht verlieren wir mit dieser Person den Halt.
Wir gehen verloren und irgendwann werden wir einen neuen Halt finden, wir werden uns an ein Gefühl, einen Moment oder an einen anderen Menschen festhalten.
Aber wir werden auch einsehen müssen, dass unsere Gedanken meist noch immer um Personen kreisen, die wir eigentlich schon längst hätten abschreiben müssen.
Denn diese Personen haben uns gehen lassen, sie haben uns vergessen, verletzt und sie suchen eventuell nicht mal den Weg zurück zu uns.
Wenn wir Strichliste darüber führen würden, welche Menschen wir verlieren und warum, müssten wir einsehen, was wir eigentlich vor uns selbst verbergen wollten.
Es ist doch so, alles fängt nur an, um aufzuhören.
In demselben, Moment in dem wir geboren werden, fangen wir an zu sterben.
Und so ist es mit allem.

Sonntag, 8. Februar 2015

Samstag, 7. Februar 2015

"Du bist zu informiert über mich um zu sagen ich interessiere dich nicht."

Leere Versprechen, Leere Worte die Löcher ins Herz reißen...
Wir müssen mit den Enttäuschungen leben, nicht mit den Menschen die uns enttäuscht haben.
Und wir versagen bei Menschen, bei denen wir nicht versagen dürfen.
Keiner möchte angelogen werden, aber jeder lügt.
Wegen Menschen wie dir, sind Menschen wie ich, Menschen wie er.
Wir suchen in den falschen Menschen das Richtige. - und vermutlich in den Richtigen das falsche.
Gefühle verteilen wir wahllos, so wie Blumenmädchen Blumen auf einer Hochzeit. Oder wir behalten alles für uns und gehen irgendwann verloren.
Es gibt Zeiten da verlieren wir jegliches vertrauen, vertrauen in andere, vertrauen in uns selbst.
Wir vergessen unseren Wert vollkommen, als wäre es das normalste der Welt zu existieren, obwohl uns eigentlich bewusst sein müsste, dass wir mehr sind.
Andere geben uns das Gefühl nicht gut genug zu sein und wir glauben es schlussendlich, dann distanzieren wir uns vermutlich.
Wollen niemanden mehr an uns ran lassen, können ja nicht riskieren erneut verletzt zu werden.
Wir stoßen dann andere von uns weg, wollen sie aus unserem Leben verbannen, bis wir irgendwann wieder irgendwen nah genug heran lassen.
Es passiert einfach so, ob wir es wollen oder nicht...
Und dann kommt es, wie es halt kommen muss.
Man verliert sich wieder.
Die Person die man dann also so nah an sich ran gelassen hat, der man alles erzählt hat und für den die Gefühle immer tiefer gingen ignoriert einen dann.
Sie antwortet nicht mehr und wenn sie es tut, gleichgültig.
Man möchte diese Person nicht einfach so aus seinem Leben streichen.
Es verletzt einen zutiefst und dieses Loch was vorher durch diesen einen Menschen geschlossen wurde, beginnt wieder auf zu reißen.
Kurz bevor du denkst, du bist drüber hinweg, merkst du wie es dich innerlich zerfetzt.
Und es ist schon immer so gewesen, dass die Liebe erst ihre wahre Tiefe erkennt, wenn die Stunde der Trennung schlägt.

Dienstag, 3. Februar 2015

"Was man nicht aufgibt, hat man nicht verloren."

Lust am Leben fehlt manchmal tagelang.
Und dann frage ich mich, wie viele Jahre ich das ertragen kann?
Manchmal würde ich so gern wieder Kind sein, aufgeschlagene Knie heilen viel schneller als gebrochene Herzen. Ich würde nicht behaupten, dass ich ein gebrochenes Herz habe, aber irgendwie fühlt es sich so an.
Manchmal treffen wir Entscheidungen, die 'uns' zu dem Zeitpunkt als richtig vorkommen - einfach nur, weil sie uns glücklich machen.
Ob sie es wirklich sind, zeigt erst die Zeit.
Doch irgendwann wird einem klar, dass es kein richtig und kein falsch gibt.
Entscheidungen, die wir aufgrund der Stimme unseres Herzens treffen, auch wenn der Verstand uns warnt sind alltäglich. Ich treffe Entscheidungen, damit ich, oder die Menschen, die mir am nächsten stehen, glücklich sind.
Auch wenn andere denken mögen, dass ich mich falsch entscheide, tue ich doch einfach nur das, was ich für richtig halte.
Ich vertraue einem Menschen, weil ich es will. Ich helfe ihm weil ich denke, er ist es wert. Niemand kann meine Handlungen nachvollziehen, weil niemand fühlt, was ich fühle und niemand denkt was ich denke.


Wahrscheinlich dachte ich immer, dass wenn ich dich nicht aufgebe, dich nicht ganz verlieren kann...
Aber dich zu verlieren wäre das Beste für mich.
Nur geht das erst wenn ich dich ganz aufgebe, doch hab keinen Plan wie das denn eigentlich gehen soll?!


Montag, 2. Februar 2015

Sonntag, 1. Februar 2015

"Ich habe die emotionale Stabilität einer Pusteblume..."

Ich würde nie sagen, dass ich komplett allein sein will.
Nur bestätigen mir die Menschen immer mehr, dass es das beste wer.
Und um glücklich zu sein, müssten wir nur das aufgeben, was uns unglücklich macht! Jedoch schaffen wir selbst das nicht einmal mehr.
Lieber bleiben wir an Personen hängen um uns erneute male das Herz brechen zu lassen, als wäre das einzig und allein der Sinn unseres Daseins.
Manchmal werden uns Tatsachen erst richtig bewusst, wenn sie jemand laut ausspricht, denn wir selbst sind meist nicht in der Lage dazu.
Seien wir ehrlich, ich wusste wie es kommen wird.
Ich wusste es, und ich habe mich trotzdem Hals über Kopf in diese Sache gestürzt, so als könnte es nicht schief gehen.
Aber du änderst dich nicht, vielleicht wirst du dich irgendwann geändert haben, wenn wir Erwachsen sind und keinen Kontakt mehr haben.
Aber genau jetzt, ist irgendwann zu lang.
Es spricht nicht gerade für dich, aber dich komplett aufzugeben, unsere Freundschaft und alles was dran hängt dafür bin ich nicht bereit. - in keinster Weise!
Ich habe mir gesagt, ich messe allen Dingen nicht mehr soviel Bedeutung zu, aber umso mehr Tage vergehen, umso mehr wird mir mein scheitern bewusst.
Du weißt wie du bist, doch es interessiert dich nicht.
Ich kann dich nicht vor die Wahl stellen, ich kann dich nicht ändern.
Warum das alles, wenn ich nur eine von vielen bin?
Mir wird klar, wie leicht du mein Panzerglas zerbrichst.
Weißt du wie viel fehlt, wenn du fehlst?