Sonntag, 26. Oktober 2014

Samstag, 25. Oktober 2014

"Liebe ist jemanden die Fähigkeit zu geben dich zu zerstören, aber darauf zu vertrauen, dass er es nicht tut"

Irgendwann triffst du diese eine Person. 
Und schließlich wird diese herausfinden, wie du kaust, wie du schluckst, wie du tanzt, wie du zu jeder Zeit des Tages riechst. 
Wie dein Gesicht unter all dem Make-up aussieht. 
Wie sehr und welche Süßigkeiten du liebst, wie aufgedreht du manchmal sein kannst, wie tiefsinnig du oft bist, wie bestimmte Spiele, Serien  oder Lieder dich wirklich glücklich machen können. 
Wie anders du wirst, wenn du richtig müde bist, wie du denkst, dass du auf Fotos bescheuert aussiehst. Diese Person wird alles über dich wissen. 
Und weißt du was? Sie wird dich immer noch lieben.
Aber du kannst Menschen so sehr ignorieren das sie an ihrer Bedeutung zweifeln.
Alles Liebe noch mein Schatz
Deine Frage hat mir einen Stich versetzt, aber gleichzeitig hat sie mich glücklich gemacht.
Fangen wir jetzt wieder ganz neu an oder wird es so enden wie die letzten male?
Denn vielleicht ist es nur eine Frage der Zeit.
Wie ich bemerke hast du ignorieren jetzt schon wieder super raus.
Warum verletzt es mich so?

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Was ist wenn alles so bleibt wie es ist?
Wenn sich nie etwas ändert, außer den Blättern an meinem Kalender? 

Mittwoch, 22. Oktober 2014

"Wenn Liebe baden geht, müssen wir schwimmen lernen."

Ich habe unsere alten Nachrichten gelesen und eigentlich hoffte ich nichts zu fühlen, aber es war doch etwas da, ein Gefühl das meinen Puls beschleunigte.
Manchmal frag ich mich ja schon, was machst du wohl gerade so.
Also nicht das mich das irgendwie beschäftigt, ich bin mittlerweile voll gefestigt.
Du wirst nicht enttäuscht wenn du nie etwas erwartest und bevor du etwas falsch machst, dann mach mal lieber Garnichts.
Und nun besteht das Leben mal wieder aus Kraftklubzitaten, Lieder die einen die Welt verstummen lassen.
Kopfhörer rein und die ganze Welt wirkt taub, weniger wirklich.
Ich wartetet auf unser Happy End, obwohl ich wusste das unsere Geschichte längst zu ende war.
Du weißt, das du mich damals sehr verletzt hast und es schien immer als wäre es dir egal.
Du warst noch nie besonders gut einzuschätzen, ich glaube das hat sich bis jetzt nicht geändert...
Es gibt zwei Gründe warum man einen Menschen nicht mehr vergisst.
Entweder hat er dich so sehr verletzt oder er hat dich glücklich gemacht.

Täglich hoffe ich darauf, vom schlaf verschlungen zu werden ohne diese nächtlichen Albträume die einem den Schlaf rauben.
Aber auch wenn mal ein oder zwei Tage ohne diese Träume vergehen ist der Schlaf nur noch Mittel zum Zweck.
Die Albträume fressen mich von innen auf und die Kälte holt mich ein.
Jedoch ist die Kälte hier in Deutschland auch nicht auszuhalten, zumindest nicht, wenn man die wärme der schönen Türkei kennt.


Freitag, 17. Oktober 2014

Donnerstag, 16. Oktober 2014

"Komisch, dass fallen wie fliegen ist."

Ich weiß in meinem Traum, dass ich falle, obwohl es kein Oben oder  Unten gibt, keine Wände, Seiten oder Decken, nur das Gefühl von Kälte und Dunkelheit überall.
Wenn man endlos fällt und fällt und nie irgendwo aufkommt, ist das dann wirklich noch fallen?
Ich glaube, ich falle endlos.
Versuche mich verzweifelt an irgendetwas festzuhalten, nichts was mich vor dem fallen bewahrt sondern etwas was mich hält.
Eine Erinnerung, ein Gedanke vielleicht möge es auch nur ein Gesicht sein.
Manchmal ist Kaltherzigkeit nichts schlimmes.
Es beschützt uns vor den Gefühlen nach den unüberlegten Handlungen.
Und nun überkommt mich das Gefühl mich selbst wieder finden zu müssen.
Veränderungen erscheinen notwendig für das Leben, also warum sich nicht von allem trennen?
Zuerst werden Klamotten und Gegenstände aussortiert, dann werden Bilder verbrannt und letzten Endes die Abwendung von Menschen denen man nicht so viel bedeutet wie man es sich immer erhofft hatte.
Man kann sich zwar vornehmen Dinge nicht an sich heran zu lassen, aber in Wirklichkeit sind wir nicht stark genug um sie an uns abprallen zu lassen.
Diese Mauer die man um sich aufbaut, um Worte, Menschen und alles andere von sich fern zu halten steht beinahe täglich unter Beschuss.
Sie wird in sich zusammen fallen, so wie die Menschen es tun und die einzige Frage ist dann, wann das sein wird!


Ich schlaf nie richtig ein und werd nie richtig wach.

Mittwoch, 15. Oktober 2014

"Fernweh ist nichts anderes, als Sehnsucht der menschlichen Seele nach sich selbst."

Es war so heiß das ich merkte wie ich die kalten Tage doch liebe.
Die in denen man sich in großen Pullis verstecken kann.
Ich liebe die kalten Winde, die durch mein Haar wehen und selbst umgeben von kalter Luft zu sein Liebe ich.
Wahrscheinlich habe ich es deswegen nie lang in der wärme ausgehalten.
Irgendwas zieht mich immer wieder in die Kälte.
So auch meine Art, an die man sich nicht gewöhnen kann, weil sie sich schlagartig ändert.
Wie soll ich es auch erklären, ich meine was kann ich sagen um es jemanden begreiflich zu machen?!
Meine Charaktereigenschaften ändern sich, so schnell wie manche Tage vergehen und das Wetter umschweift.
Vielleicht kennen sie mich alle anders als sie selbst behaupten, jeder meint etwas anderes in mir zu sehen oder über mich zu wissen.
Bin viel zu sensibel und an Tagen an denen mir das bewusst wird werde ich zurückhaltend, still und verletzend.
Ich weiß das ich ehrlich bin und Menschen nur in größter Not und das ungern etwas vormache.
Unternehmungslustigkeit kann man mir nicht abstreiten, jedoch bin ich gern auch mal für mich.
Ich kann sagen das ich nicht erwarte das mich jemand so hinnimmt, geschweige denn versteht, aber vielleicht erhoffe ich es mir insgeheim doch.
Weil eigentlich... nehme ich mich selbst nicht so hin.
Ich hatte es nie in Betracht gezogen jemals dort zu bleiben, aber zum ersten mal gefiel mir dieser Gedanke.
Er gefiel mir besser als wieder "zuhaus" zu sein...
Mir scheint es sogar vollkommen egal zu sein was ich zurück lassen muss.
Und dieser Gedanke ist erfüllend und erschreckend zugleich.
Obwohl es hier einiges gibt was mich halten könnte, aber in letzter Zeit geht zu viel davon verloren und ich glaube es wäre gut, einfach um uns allen im klaren werden zu lassen wie wichtig wir einander sind und was denn eigentlich noch zählt wenn wir ein paar Tausend Kilometer zwischen einander bringen.
Sie können alle sagen was sie wollen

...und wenn mich nichts mehr hält, bleib ich einfach hier, egal wie sehr es schmerzt, weit weg von dir.

Freitag, 3. Oktober 2014

"Das Leben kann so schön sein, nur nüchtern darfst du nicht werden"

Manchmal, wenn uns nichts mehr hält, verspüren wir den Drang davon zu laufen.
Wir haben das Gefühl, wir würden den Boden unter den Füßen verlieren und über uns würde der Himmel zusammenbrechen.
Uns erscheint nichts mehr richtig klar und wir vergessen das was zählt.
Das einzige was uns hält, ist der Gedanke daran, zu fliehen.
Wir wissen nicht einmal wohin, die Hauptsache ist, dass es weit weg ist.
Da wo Fehler verzeihbar sind und es nicht mehr darauf ankommt Perfekt zu sein.
Denn der Drang zur Perfektion macht uns fertig.
Unsere Gefühle überfallen uns und nehmen uns vollkommen von sich ein.
Ich sage dir, Leben muss gelernt sein und ich war nie gut darin.
Möchte nicht mehr so tun, als wäre ich jemand anders.
Denn es ist doch so, wenn sie einen nicht akzeptieren und nehmen wie man ist wie sollen sie dich dann je verstehen?
Aber wir gehen nicht davon aus, dass sie es tun, denn mich verstehen sie sicher nicht.
Sie verstehen weder meinen Sarkasmus, der in keinster Weise schwarzem Humor ähnelt, noch meiner ambivalenten Art - die um ehrlich zu sein eher eine Vielfätigkeit ist als eine gespaltene Persönlichkeit.
Schließlich weiß ich wer ich bin, zumindest an guten Tagen.
Das sind die Tage, an denen die Selbstzweifel einen nicht auffressen.
Sie sagen zwar alle das sie einen verstehen, aber eigentlich haben sie nicht im mindesten eine Ahnung.
Ich war immer bodenständig, ehrlich und
Nun komme ich mir vor wie ein Melancholiker oder ein Sanguiniker, phantasievoll und gesprächig, ja dass scheint mir ganz gut zu stehen,
Aber ich glaube, selbst berechnend zu sein ist in vielen Dingen nichts schlechtes.
Ich fühl mich gut mit dem Gedanken, in ein paar Stunden endlich Abstand zwischen mir und allem anderen zu haben.
Selbst wenn es nur für gezählte Tage ist, ist es doch mehr als ich beanspruchen kann.