Sonntag, 28. September 2014

 Wie viele schauen zu tief ins Glas, ohne den Grund zu finden wieso sie’s tun? 

Donnerstag, 25. September 2014

"Mal sehen wie lange das ganze noch gut geht, wenn uns für Veränderung weiter verdammt nochmal der Mut fehlt!"

Ich versuche mir im Moment ein bisschen den Kopf leer zu schreiben, aber das ist ein bisschen so als, als würde man ein Handtuch ausringen, während man es unter fließendes Wasser hält.
Plötzlich taucht wieder dieses Gefühl auf, den Boden unter den Füßen weggezogen zu bekommen.
Diese Gewissheit sich erneut zu verlieren.
Die Unsicherheit, plötzlich nicht mehr zu wissen was das richtige ist und was man eigentlich möchte.
Man hat Angst sich selbst und vorallem diese andere Person zu verletzen, man erträgt den Gedanken daran einfach nicht...
Vielleicht mögen wir Menschen nie als die, die sie sind. 
Vielleicht mögen wir nur die Idee von ihnen. Das Bild, das wir uns von ihnen malen .. sie liefern die Farben, wir glauben zu wissen was diese Farben ergeben können. Vielleicht mögen wir, was sie für uns sein können, welche Leeren sie füllen können, welchen Wert sie haben können... 
Vielleicht ist es der Egoismus in uns, der uns sagt, wir mögen Menschen, weil sie einen Zweck erfüllen... sei es, weniger allein zu sein, sei es, jemanden zu haben, mit dem man reden kann, der einem zuhört "... 
Vielleicht mögen wir nie die Menschen, die wir so mögen... nur unsere Wunschvorstellungen. 
Und vielleicht kommen daher die Enttäuschungen, wenn wir erkennen, dass Menschen nicht das sind, was wir erwarten.
Und wie sagt man?
Erwartung ist die Wurzel des Kummers. 

Montag, 15. September 2014

...unsere Fans sind jetzt Mainstream!

"Meine Angst kommt von dem Gefühl keine Kontrolle zu haben."

Ich hatte gehofft, du sagst etwas dazu.
Hatte gehofft du verteidigst mich...
Denn in einem kurzen Moment der Naivität dachte ich wirklich ich sei dir wichtig oder würde dir wenigstens ein bisschen bedeuten.
Es war schmerzhaft gespürt zu bekommen wie egal ich dir bin.

Aber um etwas gegen seine Freunde sagen zu können, mögen sie betrunken sein oder nicht dafür braucht man mehr.
Mehr als das was du vorzubringen scheinst.
Verzeih mir, was auch immer.
Vielleicht ist es nicht angebracht zu hoffen, dass du mich nicht ganz aus deinem Kopf streichst...
Manchmal lässt man sich verbiegen weil man der Ansicht ist, dass man so wie man ist, nicht gut genug ist...
Das man nie gut genug sein wird wenn man so weiter macht.
Man gibt sich selbst auf, jeden Tag wieder.
Wie kann man Akzeptanz von anderen verlangen wenn man sich selbst nicht akzeptiert?
Ich hätte dich gern so vieles gefragt, einfach um die Fragen in mir zu beantworten.
Selbst Dinge, die mir vollkommen klar waren...
Aber ich tat nichts, ich genießte absurderweise den Klang deiner Stimme und das Gefühl dich wieder in meiner Nähe zu haben.
So als wären wir wieder die Personen die wir mal waren.
Denn meine Gedanken drehen sich wieder nur um dich, doch das sollten sie nicht.
Ich bin ehrlich, ich vermisse dich.
Mir fehlt unsere Freundschaft, denn du gabst einem das Gefühl, dass es dich wirklich interessiert hatte obwohl ich wusste das es nicht so war.
Immer wenn ich blau bin, denk ich zurück.
Ich taumle nach Hause und dann denk ich an dich.
Und immer wenn ich blau bin ruf ich bei dir an.
Ich versuche dir zu sagen, was ich dir sonst nicht sagen kann.



Mittwoch, 10. September 2014

Keine Lust, dass du fragst wie es mir geht, denn ich weiß es doch selbst nicht.

"Nicht jeder den du verlierst ist ein Verlust."

Kaum wechselt man die Schule beginnt deine Ehemalige Klasse ganz krass zu läster!
Wären sie wirklich Freunde gewesen würden sie es selbst durch meine Abwesenheit nicht tun.
Es war "nur" ein Schulwechsel, ich bin nicht km weit weggezogen und ich bin auch nicht gestorben.
Ihr sterbt aber gerade für mich, mit jedem Wort etwas mehr.
Warum seit ihr so verletzend?!
Es blieb keine Zeit für Verabschiedungen, Entschuldigungen und überflüssige  Worte.
Mir sollte es egal sein, aber mir ist es nicht egal.
Ihr seit enttäuschend, denn ich dachte mal wir wären Freunde.
Jeder macht mal Fehler, aber dies war eine Entscheidung über mich und mein Leben, was da beste für mich war...
Dabei ging es keines Wegs um euch!
Manchmal muss man Entscheidungen treffen die einen selbst zu tiefst  verletzen.
Ich muss mich nicht rechtfertigen und dennoch habe ich das Gefühl es tun zu müssen.
Es wird einem einfach immer viel zu spät bewusst wer die falschen Freunde waren.
Denn stehen sie nicht bei jeder Kleinigkeit hinter dir, sondern dir immer nur im Weg, dann sind sie nicht gut genug einen als Freund zu haben.
Wir müssen halt einfach auf die harte Tour lernen, damit wir nicht an allem kaputt gehen, obwohl's eigentlich klar ist denn keiner kommt aus dem Leben lebend raus...
Die einzige Möglichkeit ist das Beste daraus zu machen.
Und nach jedem neuen Jahr was vergeht verändern wir uns ein kleines Stück mehr, als käme es nicht mehr darauf an wer man mal war.
Eigenschaften, die wir nie annehmen wollten gehören nun voll und ganz zu uns.



Sonntag, 7. September 2014

"Oft wenn wir glauben, wir wären am Ende von etwas angekommen, stehen wir bereits am Anfang von etwas Anderem."

Der Mensch ist nicht für die Einsamkeit gemacht aber vielleicht kommt man manchmal ohne jemanden doch um einiges besser aus.
Dann gibt es niemanden an dem man sich krampfhaft festhält obwohl einem vollkommen bewusst ist, dass er nichts tut um bei dir zu sein, nichts tut um den Kontakt nicht zu verlieren.
Aus dem Pessimist sprach ein Optimist, verzeih wenn ich mir erlaubte  naiv zu sein.
Aber seien wir mal realistisch, ist zwar ganz schön pessimistisch aber wer ist schon immer optimistisch?
Und wenn ich dann zurück denke an unsere gezählten Tage, an dein Lächeln und deine tiefen eindringlichen Augen überkommt mich dieses Sehnsuchtsgefühl.
Ich hoffe du vergisst mich nie, nicht unser kennenlernen, nicht unsere Abschiede und nicht unsere Gefühle.
Damals habe ich es nicht bereut und nun bereue ich es auch nicht, so sehr es weh tat Lebewohl zu sagen. 
Jetzt kommen mir diese Erinnerungen  an dich schon lückenhaft vor...
Ich bin ehrlich, all die Jahre hatte ich Angst aufzuwachen und die Erinnerung an dich verloren zu haben.
Die Einsamkeit eines Menschen, ist die Unantastbarkeit seiner selbst, denn er fürchtet die Zweisamkeit aus Angst wieder Einsam zu sein.