Sonntag, 4. Oktober 2015

"Trotz all dem Krach, allen Anlass zu fliehen, würd' ich lieber mit dir streiten, als wen anders zu lieben."

Ich weiß nicht was der Sinn des Lebens ist.
Ich weiß nicht was der Sinn und der Grund ist jeden Tag aufzustehen.
Ich weiß nicht für was es sich lohnt stark zu sein, um im nächsten Moment wieder am Boden zu liegen.
Du warst und bist der Sinn für alles.
Dich nicht da zu haben ist, als würde etwas wichtiges im Leben fehlen.
Manchmal wünschte ich, ich wäre nicht so nah am Wasser gebaut.
Ich wünschte ich wäre ein Wüste, in der Wasser tief verborgen ist.
Wir wünschen uns, dass wir unsere Gefühle verstecken könnten, dass sie nicht da wären.
Aber uns leer zu fühlen, ist noch viel schlimmer.
Tatsache ist, dass der Versuch etwas nicht so nah an sich ran zu lassen, einen genauso sehr zerstören kann, wie es zu tun.
Wir sind die Schmerzen gewohnt, also woher sollen wir wissen, ob es besser geworden ist?
An manchen Dingen halten wir uns krampfhaft fest, um nicht das letzte zu verlieren was uns hält.
Uns selbst verlieren wir mit jedem dunklen Tag ein bisschen mehr.
Einige Menschen gehen verloren in unserem Leben, vielleicht weil sie nicht die richtigen waren sondern nur welche, mit denen man sich eine zeitlang gut gefühlt hat.
Andere dagegen, gehen verloren, weil alles andere wichtiger scheint, man sich auseinander lebt und verändert.
Ich kann nicht sagen, dass ich weiß wer ich bin, nur weiß ich auch nicht mehr wer ich mal war.
Du bist das einzige was mich hält, was mich auffängt.
Aber ich bin mir nicht mal mehr sicher, ob ich aufgefangen werden will...?!
Hab ich dich, hab ich alles.
Kein Mensch ist mir lieber.
Die Angst dich zu verlieren, so wie all die anderen die mir so viel bedeutet haben, ist unendlich groß.
Reißen wir uns gegenseitig raus oder reiten wir uns rein?
Hältst du mich lang genug aus, bin ich bald wieder allein?
Wieso tut es so weh (am Ende zu sein)?





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