Samstag, 19. September 2015

"Schmerz verlangt gespürt zu werden."

So ist also das Gefühl wenn man erstickt.
Der quälende Husten und der Schmerz im Rücken.
Es drückt einen die Luft zum Atmen ab.
Es ist, als würdest du den letzten Rest Sauerstoff entzogen bekommen.
In der Lunge breitet sich stechender Schmerz aus, der dich versucht zu lähmen.
Dieser Schmerz frisst einen von innen auf, während man immer wieder vergebens nach Luft schnappt.
Man möchte nur, dass es aufhört weh zu tun.
Bis man realisiert, dass es sinnlos ist, sich noch weiter dagegen zu währen.
Doch irgendwann stabilisiert sich der Puls und die Lunge nimmt den Sauerstoff wieder auf.
Wenigstens geht es in echt besser aus, als in meinen Träumen.
Auch, wenn ich täglich zu ersticken drohe.
Woran denkt man, in solchen Momenten?
Woran sollte man in solchen Momenten denken?
Vielleicht wollen wir uns, an all die schönen Dinge zurück erinnern, an die Menschen, die uns zum Lachen gebracht haben oder an die Lieder die wir am liebsten gehört haben.
Aber eigentlich denken wir in diesem Moment, nur an den Schmerz und an den Versuch zu atmen.
Immer und immer wieder.
Ich glaube nicht, dass viele Menschen das verstehen, wenn ihnen die Luft zum Atmen genommen wird.
Es ist ein Kampf.
Schwer es auch nur im geringsten in Worte fassen zu können...
Man holt Luft, atmet, aber es ist, als würde man nie genug bekommen.
Vergleichbar mit ertrinken..., wenn sich die Luft durch Wasser ersetzt.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen