Sonntag, 12. April 2015

"Und schiebst du jetzt Hass auf die Welt, oder schiebst du Hass auf dich selbst?"

Ich habe nie verstanden, warum man mit jemanden zusammen sein will, nur weil er gut aussieht.
Das ist doch, als würdest du dir die Cornflakes nach der Farbe aussuchen und nicht nach dem Geschmack.
Das Leben läuft nicht immer so, wie du's dir vorstellst.
Manchmal verlierst du die Kontrolle, du weißt was richtig ist und machst es trotzdem falsch, du weißt wen du liebst und tust ihm trotzdem weh, du weißt, dass du vom Weg abgekommen bist und trotzdem läufst du weiter.
Manchmal sind die Menschen, die uns retten, die von denen wir am wenigsten erwarten.
Die meisten Menschen merken gar nicht, was man alles für sie tut.
Bis man damit aufhört.
Wie die meisten habe ich begonnen, wegen einer ganz bestimmten Person zu bloggen.
Vielleicht ist es nun nicht mehr die selbe, in den Jahren hat es oft variiert…
Wir können uns einander vorstellen - aber nie völlig. Verstehst du? 
Vielleicht ist es wirklich so, dass wir Risse bekommen.
Am Anfang sind wir wasserdicht, aber dann passieren Dinge - Leute verlassen uns, lieben uns nicht oder verstehen uns nicht, oder wir verstehen sie nicht, und wir verlieren und scheitern und tun einander weh. 
Und so bekommen wir Risse.
Trotzdem - es ist eine Menge Zeit zwischen den ersten Rissen und dem Ende,  wenn wir auseinanderbrechen.  
Und vielleicht ist gerade das die Zeit, in der wir einander sehen können, weil wir durch unsere Risse hinausblicken können und durch die Risse der anderen in sie hinein. 
Wann haben wir uns das erste Mal richtig wahrgenommen?


*Paper Town

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