Donnerstag, 19. Februar 2015

"Unter all den Masken die ihr tragt, habt ihr vergessen wer ihr wart."

Es ist paradox einen Menschen mit Maske zu fragen wer er ist.
Stellen wir uns vor, wir wären in einem Raum eingesperrt und an den Wänden stehen alle Lügen, die wir je erzählt haben.
Ich glaube wir würden verrückt werden.
Ja, vielleicht ist es dumm zu hoffen. Aber ohne Hoffnung wären wir verloren.
Am Ende unseres Lebens werden wir alle feststellen, dass wir uns zu wenig getraut haben.
Ich denke du hast dir etwas vorgemacht, du hast vorgetäuscht mich zu wollen, weil du einsam warst.
Und das du jetzt auf keine meiner Fragen eine Antwort weißt, zerstört mich ein kleines bisschen mehr.
Warum können wir nicht ehrlich sein?
Warum kannst du mir nicht sagen, was dein gottverdammtes Problem ist?
Warum lässt du alle Fragen offen?
Was genau bedeute ich dir?
Ich kann nicht ewig so weiter machen, verzeih mir.
Aber was soll ich noch tun, wenn du nicht weißt, was du denn eigentlich willst?
Irgendwann hat man keine Lust mehr, Leuten nachzulaufen, die sowieso nicht wissen was sie wollen.
Ich hatte Angst dich zu verlieren. Ohne zu bemerken, dass ich dich schon längst  verloren habe.
Doch du fehlst mir einfach mehr, als ich momentan verkrafte.
In unseren Träumen hatten wir früher Angst ertränkt zu werden, aber jeden Tag ertränken wir uns ein bisschen mehr.
Manchmal merken wir erst wie sehr uns etwas fehlt, wenn wir anfangen wieder daran zu denken.
Wir können nicht erwarten, dass von jetzt auf gleich alles wieder gut ist. Auch wenn wir das wollen.
Und dann frage ich mich, auf was warte ich eigentlich?

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen