Donnerstag, 26. Februar 2015

"So etwas nennt man Kollateralschaden - Wir sind ein Kollateralschaden!"

Erst wenn man etwas beendet hat, wird einem klar, wie schwer es ist neu anzufangen. Also zwingt man sich dazu es nicht mehr zu wollen, aber es ist immer da und verschwindet nicht, solange man nicht damit abschließt.
Ist es schlimmer ersetzt zu werden oder ist es schlimmer ein Ersatz zu sein?
Die Antwort auf diese Frage zu finden, könnte nicht schwer genug sein.
Doch du bist mehr für mich und wenn du mal ehrlich bist, war ich mal mehr für dich. 
Du weißt doch wie es ist, Schmerz vergeht nicht, wenn man ihn leugnet!
Es gibt Verluste, die wir bis heute nicht verkraftet haben...
Manche Verluste haben uns stärker gemacht und andere einfach nur verletzbarer.
Man vergisst Dinge nicht, zumindest nicht ganz, man lebt nur weiter.
Wir sind gescheitert.
Ich konnte noch nie wirklich gut mit Versagen umgehen.
Aber das hier nicht auf die Reihe bekommen zu haben ist zerstörend - es macht mich selbstzerstörerisch. 
Menschen sind nicht grausam, sie wollen das Beste, aber verlieren sich oft im bösen.
Irgendetwas zwingt sie in die Knie, bis sie den Verstand verlieren.
Manchmal ist das Böse, der Selbsthass den wir empfinden.
Er entsteht durch Enttäuschungen und dem Gefühl, dass egal wie gut wir sind, wie gut wir sein wollen, es nie ganz ausreichen wird.
Ab und zu beenden wir Sachen, die wir eigentlich nie verlieren wollten.
Der Unterschied ist, dass die Grenze zwischen dem was uns Schmerzen zu fügt und dem was uns am Leben erhält viel schmaler ist, als man vermuten würde.
Ich habe irgendwann heraus gefunden, dass die beste Methode, wie man Leute dazu bringt, einen zu mögen, ist, sie nicht all zu sehr zurück zu mögen.
Vielleicht ist dies, aber auch nur einfach die beste Methode um sich selbst zu schützen.



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