Sonntag, 18. Januar 2015

"Ein Melancholiker ist ein Mensch, der Heimweh nach sich selbst hat."

Es ist nicht die Art von müde, die verschwindet wenn man schläft.
Diese ungesagten Worte kehrten nun doppelt so stark zurück.
Es heißt, das Taten mehr sagen als Worte.
Aber Taten vergehen, Worten halten ewig.
Mir wurde klar, dass ich den Fehler machte, Taten mehr Bedeutung bei zu messen, wo doch letzten Endes Worte mich erlösen würden.
Die Gefühle in mir waren nicht mehr zu beschreiben, in mir war alles tot.
Meine eigenen Gefühle waren plötzlich verschollen.
Was denkst du in Sachen Liebe?
Ist die Jagd, besser als das erlegen?
Ich bin 16, wann will ich egoistisch sein, wenn nicht jetzt?
Wann will ich etwas riskieren, wann will ich leben, wenn nicht jetzt?
Über den Seelenfrieden anderer kann ich mir noch lang genug sorgen machen!
Ist ja nicht so, als würden sie sich um meinen Seelenfrieden scheren. 
Und dann diese Sucht, sie muss verschwinden...
Endlich versteh ich die Raucher dieser Welt, Entzug war konkret und schmerzhaft.
Ich verlor erneut den Boden unter meinen Füßen und die Wahrheit war, das mein neues Fundament nicht mal den kleinsten Funken Zurückweisung überstand.
Es war unerträglich, ich löste mich auf und ich konnte nichts dagegen tun.
Will wieder glauben, dass sich alles mal zum Guten wendet und dieses Herz endlich mal zu Bluten endet.

Manchmal frag ich mich ja schon, was machst du wohl grade so
Also nicht das mich das irgendwie beschäftigt, ich bin mittlerweile voll gefestigt - echt jetzt.
Ob ich die Tage zähle seit du weg bist?
Klar, als hätte ich 412 Tage nichts besseres zu tun.




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