Samstag, 27. Dezember 2014

"Warum müssen wir betrunken sein, um zu spüren, dass die Welt sich dreht?"

Nun werde ich mich wieder zu dir flüchten, so wie immer, wenn ich es hier nicht mehr aushalte.
So wie du dich immer zu mir flüchtest, wenn du es bei dir nicht mehr aushältst.
Dieser Alltag der uns vollkommen zerstört, geht unter wenn wir beide zusammen sind.
Die Menschen sind egoistisch.
Sie reden sich alles gut, damit sie nicht darüber nachdenken müssen was sie falsch gemacht haben.
Und ich habe den Schmerz in mich rein gefressen, bis der Schmerz mich auffraß.
Die Suche nach Liebe macht verletzlich.
Nur gesunde Menschen können es sich leisten, verletzlich zu sein.
Vielleicht denken wir, wir könnten all den Schmerz, die Gefühle und unser gekränktes Ego in Alkohol ertränken...
Ja, vielleicht funktioniert das für eine Weile ganz gut und es lässt uns weniger realisieren was der Grund dafür ist, warum wir trinken.
Aber selbst dieses Gefühl der Schwerelosigkeit verschwindet irgendwann, gut möglich das der Schmerz danach noch schlimmer ist.
Wir sind nicht unzerstörbar und meist gehen wir durch innere Verletzungen kaputt.
Scheinbar breche ich mir immer wieder selbst das Herz, in dem ich den Kontakt, die Nähe zu dir suche.
Es ist immer wieder die gleiche Geschichte, ich muss aufhören zu denken, dass es je anders sein würde, das du je anders sein würdest.
Denn letzten Endes macht das mit dir mich kaputt, es lässt mich alle meine Prinzipien über den Haufen werfen.
Ich komme einfach  nicht los von dir, warum bin ich nur so selbstzerstörerisch?


Alles gut, denk dran.
Solange du tanzt, solange du lebst.
Solange du trinkst, solange du stehst.
Solange der Himmel nicht blauer ist.
Solange der Club nicht voller ist als wir.

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