Donnerstag, 16. Oktober 2014

"Komisch, dass fallen wie fliegen ist."

Ich weiß in meinem Traum, dass ich falle, obwohl es kein Oben oder  Unten gibt, keine Wände, Seiten oder Decken, nur das Gefühl von Kälte und Dunkelheit überall.
Wenn man endlos fällt und fällt und nie irgendwo aufkommt, ist das dann wirklich noch fallen?
Ich glaube, ich falle endlos.
Versuche mich verzweifelt an irgendetwas festzuhalten, nichts was mich vor dem fallen bewahrt sondern etwas was mich hält.
Eine Erinnerung, ein Gedanke vielleicht möge es auch nur ein Gesicht sein.
Manchmal ist Kaltherzigkeit nichts schlimmes.
Es beschützt uns vor den Gefühlen nach den unüberlegten Handlungen.
Und nun überkommt mich das Gefühl mich selbst wieder finden zu müssen.
Veränderungen erscheinen notwendig für das Leben, also warum sich nicht von allem trennen?
Zuerst werden Klamotten und Gegenstände aussortiert, dann werden Bilder verbrannt und letzten Endes die Abwendung von Menschen denen man nicht so viel bedeutet wie man es sich immer erhofft hatte.
Man kann sich zwar vornehmen Dinge nicht an sich heran zu lassen, aber in Wirklichkeit sind wir nicht stark genug um sie an uns abprallen zu lassen.
Diese Mauer die man um sich aufbaut, um Worte, Menschen und alles andere von sich fern zu halten steht beinahe täglich unter Beschuss.
Sie wird in sich zusammen fallen, so wie die Menschen es tun und die einzige Frage ist dann, wann das sein wird!


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