Mittwoch, 15. Oktober 2014

"Fernweh ist nichts anderes, als Sehnsucht der menschlichen Seele nach sich selbst."

Es war so heiß das ich merkte wie ich die kalten Tage doch liebe.
Die in denen man sich in großen Pullis verstecken kann.
Ich liebe die kalten Winde, die durch mein Haar wehen und selbst umgeben von kalter Luft zu sein Liebe ich.
Wahrscheinlich habe ich es deswegen nie lang in der wärme ausgehalten.
Irgendwas zieht mich immer wieder in die Kälte.
So auch meine Art, an die man sich nicht gewöhnen kann, weil sie sich schlagartig ändert.
Wie soll ich es auch erklären, ich meine was kann ich sagen um es jemanden begreiflich zu machen?!
Meine Charaktereigenschaften ändern sich, so schnell wie manche Tage vergehen und das Wetter umschweift.
Vielleicht kennen sie mich alle anders als sie selbst behaupten, jeder meint etwas anderes in mir zu sehen oder über mich zu wissen.
Bin viel zu sensibel und an Tagen an denen mir das bewusst wird werde ich zurückhaltend, still und verletzend.
Ich weiß das ich ehrlich bin und Menschen nur in größter Not und das ungern etwas vormache.
Unternehmungslustigkeit kann man mir nicht abstreiten, jedoch bin ich gern auch mal für mich.
Ich kann sagen das ich nicht erwarte das mich jemand so hinnimmt, geschweige denn versteht, aber vielleicht erhoffe ich es mir insgeheim doch.
Weil eigentlich... nehme ich mich selbst nicht so hin.
Ich hatte es nie in Betracht gezogen jemals dort zu bleiben, aber zum ersten mal gefiel mir dieser Gedanke.
Er gefiel mir besser als wieder "zuhaus" zu sein...
Mir scheint es sogar vollkommen egal zu sein was ich zurück lassen muss.
Und dieser Gedanke ist erfüllend und erschreckend zugleich.
Obwohl es hier einiges gibt was mich halten könnte, aber in letzter Zeit geht zu viel davon verloren und ich glaube es wäre gut, einfach um uns allen im klaren werden zu lassen wie wichtig wir einander sind und was denn eigentlich noch zählt wenn wir ein paar Tausend Kilometer zwischen einander bringen.
Sie können alle sagen was sie wollen

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