Montag, 15. September 2014

"Meine Angst kommt von dem Gefühl keine Kontrolle zu haben."

Ich hatte gehofft, du sagst etwas dazu.
Hatte gehofft du verteidigst mich...
Denn in einem kurzen Moment der Naivität dachte ich wirklich ich sei dir wichtig oder würde dir wenigstens ein bisschen bedeuten.
Es war schmerzhaft gespürt zu bekommen wie egal ich dir bin.

Aber um etwas gegen seine Freunde sagen zu können, mögen sie betrunken sein oder nicht dafür braucht man mehr.
Mehr als das was du vorzubringen scheinst.
Verzeih mir, was auch immer.
Vielleicht ist es nicht angebracht zu hoffen, dass du mich nicht ganz aus deinem Kopf streichst...
Manchmal lässt man sich verbiegen weil man der Ansicht ist, dass man so wie man ist, nicht gut genug ist...
Das man nie gut genug sein wird wenn man so weiter macht.
Man gibt sich selbst auf, jeden Tag wieder.
Wie kann man Akzeptanz von anderen verlangen wenn man sich selbst nicht akzeptiert?
Ich hätte dich gern so vieles gefragt, einfach um die Fragen in mir zu beantworten.
Selbst Dinge, die mir vollkommen klar waren...
Aber ich tat nichts, ich genießte absurderweise den Klang deiner Stimme und das Gefühl dich wieder in meiner Nähe zu haben.
So als wären wir wieder die Personen die wir mal waren.
Denn meine Gedanken drehen sich wieder nur um dich, doch das sollten sie nicht.
Ich bin ehrlich, ich vermisse dich.
Mir fehlt unsere Freundschaft, denn du gabst einem das Gefühl, dass es dich wirklich interessiert hatte obwohl ich wusste das es nicht so war.
Immer wenn ich blau bin, denk ich zurück.
Ich taumle nach Hause und dann denk ich an dich.
Und immer wenn ich blau bin ruf ich bei dir an.
Ich versuche dir zu sagen, was ich dir sonst nicht sagen kann.



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