Donnerstag, 25. September 2014

"Mal sehen wie lange das ganze noch gut geht, wenn uns für Veränderung weiter verdammt nochmal der Mut fehlt!"

Ich versuche mir im Moment ein bisschen den Kopf leer zu schreiben, aber das ist ein bisschen so als, als würde man ein Handtuch ausringen, während man es unter fließendes Wasser hält.
Plötzlich taucht wieder dieses Gefühl auf, den Boden unter den Füßen weggezogen zu bekommen.
Diese Gewissheit sich erneut zu verlieren.
Die Unsicherheit, plötzlich nicht mehr zu wissen was das richtige ist und was man eigentlich möchte.
Man hat Angst sich selbst und vorallem diese andere Person zu verletzen, man erträgt den Gedanken daran einfach nicht...
Vielleicht mögen wir Menschen nie als die, die sie sind. 
Vielleicht mögen wir nur die Idee von ihnen. Das Bild, das wir uns von ihnen malen .. sie liefern die Farben, wir glauben zu wissen was diese Farben ergeben können. Vielleicht mögen wir, was sie für uns sein können, welche Leeren sie füllen können, welchen Wert sie haben können... 
Vielleicht ist es der Egoismus in uns, der uns sagt, wir mögen Menschen, weil sie einen Zweck erfüllen... sei es, weniger allein zu sein, sei es, jemanden zu haben, mit dem man reden kann, der einem zuhört "... 
Vielleicht mögen wir nie die Menschen, die wir so mögen... nur unsere Wunschvorstellungen. 
Und vielleicht kommen daher die Enttäuschungen, wenn wir erkennen, dass Menschen nicht das sind, was wir erwarten.
Und wie sagt man?
Erwartung ist die Wurzel des Kummers. 

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