Dienstag, 5. August 2014

"Erst habe ich mich in dir verloren, dann habe ich dich verloren."

Wie willst du etwas erklären, was du nicht erklären kannst?
Du tust als könntest du mir helfen, mich heilen.
Doch du vergisst, dass es dafür einfach zu spät ist.
Du bist der Abspann vom Film und ich sitz noch da.
Du bist besser als du glaubst, auch wenn du es nicht magst.
Der Tag hat gestimmt, es war nur nicht das richtige Jahr.
Ich bin seit Wochen genervt, machs mir doch nicht so schwer.
Ich habe gerade keinen Kopf für mein Herz.
Und ich weiß wie falsch es ist, warum fühlt es sich dann so richtig an?
Ich lasse mich nicht einengen, werde trotzdem frei sein.
Meine Entscheidungen selbst treffen, mir nichts verbieten lassen.
Manchmal sehnt sich das Herz einfach nach etwas und nach jemanden, das es nicht haben kann.
Am schlimmsten sind die Abschiede, die nie stattgefunden haben.
Die Geschichten, die kein Ende haben.
Die, bei denen die Hauptpersonen einfach aufhören, miteinander zu reden.
So dass am Ende nur schweigen bleibt.
Die Geschichte zwischen uns bleibt unvollständig.
Denn bevor sie richtig begonnen hat, mussten wir uns jedes Jahr erneut verabschieden.
Ich habe dich seit der Sekunde, in der du dich verabschiedet hast vermisst.
Sich von dir zu verabschieden hat sich angefühlt als würde mein Herz in tausend kleine Teile zerspringen.
Und auch wenn wir älter geworden sind, unsere Blicke sind so vertraut, auch wenn sie kälter geworden sind mein Herz wird immer wieder erneut von dir geklaut.

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