Montag, 7. Juli 2014

"Nachschenken statt nachdenken!"

Gefühle sind manchmal wie ein Tornado.
Sie kommen vollkommen unerwartet und bringen jede Mauer die du aufgebaut hast zum Einsturz.
Ich weiß einfach nicht, ob diese Gefühle reichen, denn es ist doch so, erst erobern sie dein Herz, und dann, wenn du nicht im Mindesten damit rechnest, jagen sie es in die Luft.
Mein Magen zieht sich zusammen, wenn ich an meine unbegründeten Zweifel dir gegenüber denke.
Aber es ist die Angst vor der Enttäuschung, der erneuten Leere und den überflüssigen Gefühlen.
Man kann nicht alles haben und sollte mit dem zufrieden sein, was man hat.
Doch in einem Menschen ist der Egoismus eine Lebenseigenschaft.
Ein ausgeprägter Trieb, bei manchen mehr als bei anderen. 
Wir wollen immer mehr, mehr als wir kriegen können und mehr als wir verdienen.
Man muss lernen Prioritäten zu setzen und selbst das fällt uns nicht immer einfach. 
Wir geben manchen Menschen unzählige Chancen und anderen nicht mal eine.
Wir könnten uns das alles so leicht machen, doch stattdessen spielen wir Dramen.
Letzten endes denken wir, dass das einzige was wir brauchen, die Flucht ist.
Flucht vor unseren Gefühlen, vor unseren Problemen und Flucht vor uns selbst.
Vielleicht kann die Zeit die wir woanders verbringen uns für eine kurze Zeit lang den Alltag vergessen lassen. 
Aber wir müssen uns eingestehen, das sobald wir zurück sind, wir uns nicht verändert haben.
Wir waren in der Zeit die wir an unseren Zufluchtsort verbrachten vollkommen anders, einfach weil uns die Menschen dort wieder gezeigt haben was glücklich sein heißt. 
Aber selbst dieses Gefühl hält nicht für immer an.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen