Sonntag, 20. April 2014

"Seit wir keinen Kontakt mehr haben, stürze ich mich sorglos ins Vererben und es juckt mich nicht."

Ich versuche mir einzureden, dass du eigentlich total bescheuert bist.
Doch irgendwie gelingt es mir nicht...
Entweder haben wir uns zu falschen Zeit kennengelernt, oder wir sind zwei Personen, die sich nie treffen sollten.
In so kurzer Zeit habe ich mich viel zu sehr an dich gewöhnt.
Anscheinend bleibt zwischen uns immer diese unbeendetet Geschichte.
Das erste was man von einem Menschen vergisst ist die Stimme, irgendwann dann der Duft.
Ich war froh und traurig zu gleich als du neben mir standest und ich deine Stimme hörte.
Nur leider warst du nicht mir zu gewandt.
Hast mich ignoriert wie eine Fremde, deren bloßes Dasein dich nicht kümmert. 
Es tut so verdammt weh.
Und nun kommt mir jeder Tag wie ein grauer Regentag vor.
Jedes Gefühl überflüssig und jedes Wort falsch vor.
Sag mir bescheid wenn du irgendwann mal wieder Bock auf mich hast!
Vielleicht hast du Glück und ich bin noch da.
Ich bin nie gut darin gewesen, Menschen gehen zu lassen, eher das totale Gegenteil. 
Bin nie damit zu recht gekommen sie nicht mehr da zu haben.
Fühl mich zu sehr vom Kummer zerfressen um schlafen zu gehen.
Nicht einmal schlaf kann mir dieses Gefühl zurück bringen.
Ich kann so viel schlafen wie ich will, ich würde mich danach immer noch schlapp und ausgelaugt fühlen. 
Nur noch ein paar Tage durchhalten und dann bin ich für eine kurze Ewigkeit hier weg.
Nur um mir mal wieder im klaren zu werden, was ich fühle, wer ich bin und wie es aussieht wenn ich glücklich bin.
Manchmal scheint es als könnte ich es nur da.
Doch die eigentlichen Probleme verschwinden nicht...
Sie sind immer noch da und ziehen dich wie ein schwarzes Loch zu sich.

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