Samstag, 26. April 2014

"Ich habe alles versucht, doch vielleicht war alles nicht genug."

Kein "Hallo" kein "wie geht's dir"?
Nicht mal eine Nachricht und dann fragen sie dich warum man nicht mehr Lächelt?!
Menschen verlassen einen nicht, weil die Umstände schwer sind.
Sie verlassen einen, weil ihnen das ganze nichts mehr wert ist.
Neben dir wird die Sonne schwarz...
Traurigkeit brennt nicht immer auf der Seele.
Manchmal hat sie auch eine reinigende Wirkung.
Manchmal speichern wir unsere Tränen in einem scheinbar riesigem Reservoir in unserem Innern und warten auf den Moment, der sie verdient hat.
Dann lassen wir die Tränen kommen, wie Noahs Sinnflut und sie nehmen all unseren Schmerz und all unseren Kummer mit sich.
Und jedes Mal wenn ich deinen Namen höre, beginne ich zu zittern und ich merke wie mein Herz einen Satz aussetzt.
Es ist nicht mehr so schlimm, mit der Zeit wird es so viel leichter.
Doch das heißt nicht, das es einfach ist.
Immer wieder dieser Herzschmerz.
So weit weg zu sein lässt mich nicht so oft daran denken was zwischen uns vorgefallen ist.
Es fühlt sich leichter an, wenn ich dich nicht täglich sehe oder wenn du nicht gerade Gesprächsthema bist...
Diese Ablenkung tut mir gut und am liebsten würde ich hier in Plauen bleiben.
Hier, wo ich dir nicht über den Weg laufen könnte und wo so vieles andere mehr zählt.
Ich weiß nicht mal ob es irgendwas verändert hätte wenn wir darüber geredet hätten.
Nun doch eine Nachricht von dir zu bekommen lässt mich erneut zweifeln.
Komme mir vor als wäre ich im freien Fall und irgendwann klatsche ich auf dem Boden der Tatsachen auf.
Du bist nicht der  "ich schreib jetzt einfach mal jemanden an" -Typ.
Das warst du nie!
Also sage  mir, warum schreibst du mir? 

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