Donnerstag, 6. März 2014

"Habe Aktenkoffer mit Gefühlen in die Bank getragen, wollte sparen, für die Zeiten, an denen wir uns nicht vertragen."

Irgendwann kommt man halt doch auf den Boden der Tatsachen zurück. 
Auch wenn es mir dort kein bisschen gefällt. 
Es ist dort wie eine Zwangsweste in der dir klar gemacht wird, das alles an was du geglaubt hast Einbildung war.
Dein Innererwille soll hier gebrochen werden, und es scheint nur all zu gut zu funktionieren. 
Das einzige was du noch fühlst ist leere, absolute Unvollständigkeit. 
Du weißt dass das Leben nicht davon Abhängig ist, aber für einen selbst bricht die Welt zusammen. 
Es wird klar wie sehr man sich Dinge eingeredet, eingebildet hat die nicht da waren! 
Das lächerlich dabei, ich hab wirklich daran geglaubt...
Ich bin eine Traumtänzerin...!
Eine Traumtänzerin, die ständig hin fällt. 
Immer wieder aufsteht aber nach jedem Sturz anders zu sein scheint.
Nach jedem Sturz schmückt ein neuer blauer Fleck meinen Körper, als Erinnerung daran, das Träume platzen können. 
Doch was erinnert mich daran, das Träume in Erfüllung gehen können?
Was bringt mich dazu, immer wieder aufzustehen, nicht aufzugeben?
Es tut einfach nur weh.
Ich weiß ich bin ein Mensch mit tausend Fehlern, aber diese Fehler wurden weniger mit jedem Tag den wir unseren Kontakt hielten.
Hab eingesehen, dass ich einfach nicht gut genug bin, so viele Fehler kann man nicht los werden.
Es gibt nun mal nur wenige Menschen die dich mit jedem deiner Fehler akzeptieren.
Ich hatte mir gewünscht, dass du so ein Mensch bist, einer der mit jedem Fehler, jedem Makel zurecht kommt.
Doch mehr wird nicht sein.
Also bin ich mal wieder allein.
  

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