Sonntag, 1. Dezember 2013

"Und wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, können wir die Wahrheit nicht verkraften."

An diesem Punkt, an dem ich nie mehr sein wollte.
Ich bin dem Druck nicht gewachsen.
Jeder hält mich für all das, was ich nicht bin.
Die Fassade, die Schutzmauer klappt wie ein Kartenhaus in sich zusammen. 
Wie ein kleines sensibles Kind bin ich nun, schwach und ohne jegliche Orientierung. 
Das grau des Himmels bedeckt mein Herz. 
Emotionen erscheinen überflüssig. 
Wut und Stolz übernehmen.
Es wurde nicht alles gesagt, aber ich war fertig. 
Nicht in der Lage noch irgendetwas zu sagen,  mein Herz war zerfressen.
Spüre die warmen Tränen über meine Wangen laufen, fühle mich als müsste ich ersticken. 
Es drängt mir die Luft ab und mein Kopf wird von Stichen geplagt.
Ich denke nur daran wann es endlich vorbei ist. 
Wann ich gehen kann, in mein Zimmer flüchten, die Tür schließen und mich unter meiner Bettdecke vergraben kann.
Dann sehe ich in den Spiegel und sehe glassige rot unterlaufen Augen, die meinen so völlig fremd sind.
Aber in letzter Zeit bin ich mir eh total fremd,  ich bin das nicht!
Habe mich verlorenen.
Weiß nicht woran es liegt...
Weiß nur das ich das alles so nicht mehr kann, und bevor ich kaputt gehe werde ich versuchen mich wiederzufinden. 


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